
willkommen nacht! willkommen stern!
mich dürstet nach schlaf,
ich kann nimmer wachen, ich kann nimmer denken,
nimmer weinen & lachen,
nur schlafen möchte ich gern,
schlafen hundert, tausend jahr,
und über mir gehen die sterne hin,
meine mutter weiss, wie ich müde bin,
beugt sich lächelnd herab, hat sterne im haar.
*
mutter, lass nimmer tagen,
lass keinen tag mehr zu mir herein!
so böse, so feind ist sein weiser schein,
ich kann es nicht sagen.
so viel lange heisse strassen bin ich gegangen,
mein herz ist ganz verbrannt –
öffne mir, nacht für mich in todes land,
ich habe kein anderes verlangen,
ich kann keinen schritt mehr gehen,
mutter tod, gib mir die hand,
lass mich in deine unendlichen augen sehen!
(hermann hesse)
traurig, verzweifelt, stumm,
es tut so weh
wünsche dir von ganzem herzen,
dass es dir gut geht, da wo du bist
in gedanken bei dir
und zünde eine kerze für dich an
...sprachlos...
mich dürstet nach schlaf,
ich kann nimmer wachen, ich kann nimmer denken,
nimmer weinen & lachen,
nur schlafen möchte ich gern,
schlafen hundert, tausend jahr,
und über mir gehen die sterne hin,
meine mutter weiss, wie ich müde bin,
beugt sich lächelnd herab, hat sterne im haar.
*
mutter, lass nimmer tagen,
lass keinen tag mehr zu mir herein!
so böse, so feind ist sein weiser schein,
ich kann es nicht sagen.
so viel lange heisse strassen bin ich gegangen,
mein herz ist ganz verbrannt –
öffne mir, nacht für mich in todes land,
ich habe kein anderes verlangen,
ich kann keinen schritt mehr gehen,
mutter tod, gib mir die hand,
lass mich in deine unendlichen augen sehen!
(hermann hesse)
traurig, verzweifelt, stumm,
es tut so weh
wünsche dir von ganzem herzen,
dass es dir gut geht, da wo du bist
in gedanken bei dir
und zünde eine kerze für dich an
...sprachlos...
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