23 Oktober 2007

*maura*


willkommen nacht! willkommen stern!
mich dürstet nach schlaf,
ich kann nimmer wachen, ich kann nimmer denken,
nimmer weinen & lachen,
nur schlafen möchte ich gern,
schlafen hundert, tausend jahr,
und über mir gehen die sterne hin,
meine mutter weiss, wie ich müde bin,
beugt sich lächelnd herab, hat sterne im haar.
*
mutter, lass nimmer tagen,
lass keinen tag mehr zu mir herein!
so böse, so feind ist sein weiser schein,
ich kann es nicht sagen.
so viel lange heisse strassen bin ich gegangen,
mein herz ist ganz verbrannt –
öffne mir, nacht für mich in todes land,
ich habe kein anderes verlangen,
ich kann keinen schritt mehr gehen,
mutter tod, gib mir die hand,
lass mich in deine unendlichen augen sehen!
(hermann hesse)

traurig, verzweifelt, stumm,
es tut so weh
wünsche dir von ganzem herzen,
dass es dir gut geht, da wo du bist
in gedanken bei dir
und zünde eine kerze für dich an
...sprachlos...

20 Oktober 2007

bitter sweet life

*ach ach ach*
*...emotional...lethargisch...*
*highly strung...really....werwiewaswo...*
*brauche ihn eben doch, den spiegel*
in form von gegenüber menschlichen wesens
um mich zu spüren, zu sehen, zu kennen, zu lernen

*wohlige geborgenheit suchend - bedürftig und doch eigenwillig*
...nicht einfach...
aber spannend
*

nächtliches kreieren
mit papier
worten
und anderen süssen ingedrienzien

das leben ist (k)ein honigbrot